Die Gebäude des historischen Klärwerks, das ehemalige Hochwasserpumpwerk und das Werkmeister-Haus stehen unter Denkmalschutz. Das architektonische Kleinod wurde zwischen 1908 und 1910 vom Architekten Georg Bruggaier geplant und ist im späten Jugendstil gebaut. Vor allem die große Klärhalle lockt auch international Fotografen an.

Die große Klärhalle wird im Internet als einer der herausragenden „lost places“ benannt. Das finden wir einerseits gut, weil „herausragend“, aber wir stehen nun für dafür, dass es ein herausragender lost place wird. Wir sind: Querfeldeins, Christoph Becker, Till Preis, Klaus Korbmacher und Andreas Stöneberg, die vier Gesellschafter eines Eventveranstalters, der im Gebäude des Hochwasserpumpwerks ein modernes Büro bauen will.  

Das Gebäude ist also nicht mehr „lost“, bietet aber dennoch eine überaus  faszinierende – nicht nur fotografische – Atmosphäre und kann viel Spannendes aus der Entstehung der Stadthygiene, der Baukunst des Jugendstils und der Politik unserer aufstrebenden Städte, vom ausgehenden 19 Jahrhundert bis in die Gegenwart, erzählen.     

Leider ist durch den Zahn der Zeit, die Umstrukturierungen, Erneuerungen und Wechsel der Verantwortung in der kommunalen Verwaltung und der Politik, durch technische Änderungen, aber auch durch das Verhalten von Fotografen, Jugendlichen und Einbrechern ein großer Schaden im und am Gebäude entstanden.

Gerade auch durch Aufbrechen von Fenstern und Türen wurde vieles zerstört oder entwendet. Daher muss das Gebäude und seine erhaltene technische Einrichtung gesichert und behutsam konserviert werden.

Das Gebäude ist Alarmgesichert und Kameraüberwacht 

Damit aber das wunderschöne „Klärwerk aus der Zukunft“, so muss es im Rheinland eines Ufos gleich gelandet sein, auch den nachfolgenden Generationen erhalten werden kann, müssen weitere Einbrüche und Beschädigungen verhindert werden.

Es ist daher zu besonderen Terminen in Kleingruppen und durch Sachkundige Führung und Begleitung unserer Mitarbeiter manchmal möglich, das Klärwerk ganz legal zu besichtigen und auch gern – für private Zwecke – zu fotografieren.

Sonder-Besuchszeiten:
Sonntag 25.11.2018 von 12 bis 17 Uhr, 
Sonntag 30.12.2018 von 12 bis 17 Uhr, 
Sonntag 27.01.2019 von 12 bis 17 Uhr,
Sonntag 24.02.2019 von 12 bis 17 Uhr,
Sonntag 31.03.2019 von 12 bis 17 Uhr.

Bitte beachten Sie diese Regeln, die für einen eventuellen Besuch verbindlich gelten.

Für weitergehende Informationen und Anfragen zu Foto oder Film- Drehgenehmigungen kommerzieller Art oder Sonderöffnungen besuchen Sie bitte Infos zu Foto und Film (und senden uns bitte KEINE Anfragen ohne diese Informationen gelesen und verstanden zu haben)  

Der Verlauf der konservatorischen Arbeiten kann hier nachverfolgt werden: BLOG  


Zuletzt noch eine sehr ernst gemeinte Warnung:

Wer sich dennoch unerlaubt Zutritt in das Gebäude verschafft, es unbefugt betritt, begeht Hausfriedensbruch, § 123 StGB.

Dies hat mindestens empfindliche Geldstrafen zur Folge! 

Bei Einbruch, also dem gewaltsamen Öffnen einer Umschließung, gilt §243 StGB, dies hat Freiheitsentzug zur Folge!

Übrigens: Das Gebäude ist Alarmgesichert und Kameraüberwacht